Am heutigen Samstag fand auf der Strecke des Regionalexpress 14 „Emscher-Münsterland-Express“ in Zusammenarbeit mit den Löschzügen Klein Reken und Lembeck, der DB InfraGO AG und der RheinRuhrBahn eine umfassende Einsatzübung statt. Geprobt wurden gleich zwei Szenarien: Ein Zugbrand mit verletzten Fahrgästen sowie ein verunfallter Fahrradfahrer, der trotz geschlossener Schranken versucht hatte, den Bahnübergang zu überqueren. Ziel der Übung war es, die Abläufe im Ernstfall zu trainieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften zu stärken.
Die Übung begann um 09:00 Uhr am Bahnübergang Kaisersweg in Reken, wo die Einsatzkräfte die beiden Szenarien vorbereiteten. Mithilfe einer Nebelmaschine und eines Stromerzeugers simulierte die Feuerwehr einen Brand im Zug. Zehn Verletztendarsteller aus der Jugendfeuerwehr, die mit täuschend echten Wunden geschminkt wurden, spielten die Rolle der verletzten Fahrgäste. Gleichzeitig wurde ein Fahrrad vor den Zug gelegt, um einen Bahnübergangsunfall nachzustellen.
„Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeitenden hat für uns höchste Priorität. Deshalb unterstützen wir Übungen wie diese, um sicherzustellen, dass im Ernstfall alles reibungslos abläuft“, betonte Tim Nowak, Pressesprecher der RheinRuhrBahn.
Um 09:30 Uhr startete die Übung mit der Anfahrt der Einsatzkräfte. Dabei waren nicht nur Feuerwehrkräfte aus Reken, sondern auch die Feuerwehr Lembeck beteiligt, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Wachen zu erproben. Nach der Rettung des verunfallten Fahrradfahrers löschten die Einsatzkräfte das „Feuer“ im Zug und evakuierten die Verletztendarsteller. Die Zusammenarbeit zwischen den Wachen lief reibungslos und die Einsätze wurden mit viel Routine und Professionalität abgewickelt.
Auch die DB InfraGO AG als Eisenbahninfrastrukturbetreiber war in die Übung eingebunden und sicherte den Bereich rund um die Strecke. „Die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten lief hervorragend. Wir danken allen Einsatzkräften für ihr Engagement und die professionelle Umsetzung“, sagte Dominik Weigel, Notfallmanager der DB InfraGO AG. Die beteiligten Feuerwehren zogen ein positives Fazit: „Solche Übungen sind entscheidend, um unsere Einsatzkräfte optimal auf den Ernstfall vorzubereiten. Besonders die enge Zusammenarbeit zwischen den Wachen in Reken und Lembeck war ein wichtiger Aspekt dieser Übung“, erklärte André Hillen, stellvertretender Löschzugführer des Löschzuges Klein Reken.
Die erfolgreiche Einsatzübung hat gezeigt, wie wichtig ein gut abgestimmtes Zusammenspiel aller Beteiligten ist. Dank der engen Zusammenarbeit konnten beide Einsatzszenarien zügig und professionell bewältigt werden – ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit auf der Schiene und an Bahnübergängen.