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RE 10: 60-Minuten-Takt bis mindestens zum 17. April verlängert

Aufgrund anhaltender Einschränkungen in der Fahrzeugverfügbarkeit hat die RheinRuhrBahn heute bekanntgegeben, dass der Fahrplan der Linie RE 10 weiterhin auf einen 60-Minuten-Takt angepasst wird. Die Maßnahme gilt nun bis mindestens Donnerstag, den 17. April 2025. Ziel dieser Anpassung ist es, den Fahrgästen trotz der aktuellen Einschränkungen möglichst verlässliche Planungsmöglichkeiten zu bieten.

Die Werkstatt-Teams arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Reparatur mehrerer Fahrzeuge. Um die Arbeiten zu beschleunigen, werden auch weiterhin externe Instandhaltungspartner eingebunden. Dennoch konnten leider nicht alle benötigten Fahrzeuge rechtzeitig wieder in Betrieb genommen werden, sodass der 30-Minuten-Takt vorerst weiterhin nicht angeboten werden kann.

Um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, hat die RheinRuhrBahn einen Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet, der ebenfalls bis mindestens zum 17. April verlängert wird. Seit heute ist zudem ein weiterer Bus zwischen Kempen und Krefeld Hauptbahnhof im Einsatz, um die Kapazitäten zu erhöhen. Darüber hinaus ist die RheinRuhrBahn aktuell in Gesprächen mit verschiedenen Partnern und Fahrzeuganbietern, um kurzfristig Ersatzfahrzeuge zu sichern und so zusätzliche Kapazitäten auf der Linie RE 10 bereitzustellen. Auf der Linie RB 31 konnte so zur Stabilisierung des Betriebs bereits eine zusätzliche externe E-Lokomotive mit Doppelstockwagen in Einsatz genommen werden. Durch diese Maßnahme kann die RheinRuhrBahn die Fahrzeugverfügbarkeit auf der Linie RE 10 erhöhen und die Auswirkungen der aktuellen Engpässe abmildern.

Die aktuelle Situation ist das Ergebnis mehrerer Faktoren: Neben Fahrzeugen, die sich planmäßig in der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchung befinden, führt ein weiterhin sehr hoher Krankenstand in den Werkstätten zu Verzögerungen in den Instandhaltungsprozessen. Dies trifft auf eine ohnehin angespannte Gesamtlage im Bahnsektor, die durch einen massiven Fachkräftemangel geprägt ist.

Die RheinRuhrBahn bedauert die Unannehmlichkeiten, die diese Einschränkungen mit sich bringen und dankt den Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Geduld. Das Unternehmen versichert, dass weiterhin alle verfügbaren Mittel und Ressourcen eingesetzt werden, um die Fahrzeugverfügbarkeit so schnell wie möglich zu verbessern und den gewohnten 30-Minuten-Takt auf der Linie RE 10 wiederherzustellen.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan finden Fahrgäste jederzeit auf der RheinRuhrBahn-Website sowie in den bekannten Online-Auskunftsmedien.